NN-Sommergespräch mit Bürgermeister Hans Koch

Kommunalpolitik

Königstein füllt ‚Sommerloch‘ der Nordbayerischen Nachrichten
Sommergespräch mit Bürgermeister Hans Koch, erschienen am 05./06.09.2015:

‚Gegenwind ist gut, wenn er Königstein voranbringt‘, geführt und journalistisch aufbereitet auf einer ganzen NN-Seite von Thomas Knauber.

In diesem Gespräch beklagt der Bürgermeister sich jämmerlich.
In Sachen Haushalt 2015 hatte er doch alles so gut vorbereitet.

Bei der ersten Beratung zu diesem Thema machten die Freien Wähler bereits deutlich, dass sie dieser Vorlage des Haushalts nicht zustimmen, ließen sich dann aber im nichtöffentlichen Teil der Sitzung eines Anderen belehren. Haushaltsthemen sind lt. Gemeindeordnung allerdings im öffentlichen Teil zu behandeln. Das erneute NEIN der Freien Wähler bei der Vorlage zur Abstimmung war für Hans Koch dann die große Enttäuschung. Weshalb eigentlich ?
Was ein Ministerpräsident, bekannt als ‚Wendehals‘, was eine Bundeskanzlerin kann (‚mit mir wird es keine MW-Steuer-Erhöhung geben‘ und ‚mit mir wird es keine Maut geben‘) und der Bürgermeister selbst (keine Windräder für Königstein), sollte er den Freien Wählern auch zugestehen. Es ist vielleicht kein guter Stil, aber heute geht es sehr oft danach: Was interessiert mich mein dummes Geschwätz von gestern !

Zu den mitleidheischenden weiteren Aussagen von Hans Koch, folgende Klarstellung:
Ein ehrenamtlich tätiger Bürger erhält für seine Tätigkeit keinen Sold, ein ehrenamtlich tätiger Bürgermeister erhält einen sog. Ehrensold, der kann je nach Anzahl der Bürger zwischen 2.000 und 3.000 € liegen.
Dass er außer seiner Tätigkeit als Bürgermeister noch weitere Verpflichtungen im Ort und im Kreis übernommen hat, ist ihm positiv anzurechnen, bedeutet aber, es könnte auch zu viel des Guten sein. Im März 2014 hatte er alle diese Tätigkeiten aufgelistet und es waren insgesamt 8 - in Worten: acht (zusätzlich zu seinen Aufgaben als Bürgermeister). Verschwiegen hat er seine Verantwortung als Vorsitzender des Aufsichtsrats der Marktwerke Königstein GmbH.

Übrigens nicht nur ein Bürgermeister hat es heutzutage schwerer als vor einigen Jahren. Vieles hat sich geändert, ist jedoch nicht unbedingt besser geworden.
Auch z.B. von einem Arbeitnehmer in einem Wirtschaftsbetrieb wird heute viel mehr Einsatz erwartet, viel mehr Flexibilität in Bezug auf die Arbeit selbst als auch den Einsatzort und zu alledem muss er in den meisten Fällen Angst um seinen Arbeitsplatz haben. Der Druck ist massiv und all dies belastet auch die Freizeit.
Noch kurz etwas zu den Rentnern: es ging auch diesen einmal wesentlich besser. Sie müssen heute von einer oft geringen Rente leben. Alle, mit den diversen sog. Gesundheitsreformen eingeführten Änderungen, Zuzahlungen, Zusatzbeiträgen etc. belasten die Älteren besonders, da die Krankheiten erst im Alter auftreten. Mussten sich die Rentner früher mit der Besteuerung ihrer Einkommen beschäftigen, kannten sie Begriffe wie Grundfreibetrag, nachgelagerte Besteuerung, Elster-online (alternativ den Gang zum Steuerberater) bzw. NV-Bescheinigung und was ist dem Wertverlust des Ersparten auf dem Bankkonto ?
Weder Arbeitnehmer noch Rentner beschweren sich - obwohl sie genug Grund dazu hätten.

                                                                                                                                        ik

 

 
 

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